Krebsrisiken bei Maltesern, frühe Tumorsymptome und häufige Krebsarten dieser Rasse sind wichtige Themen für jeden Besitzer, der seinem kleinen Liebling ein möglichst langes und gesundes Leben ermöglichen möchte. Obwohl diese Hunde im Allgemeinen für ihre Größe robust sind, weisen sie bestimmte Veranlagungen zu Tumoren und altersbedingten Erkrankungen auf. Das Verständnis dieser Muster kann Ihnen helfen, schnell zu handeln, wenn Ihnen etwas Ungewöhnliches auffällt.
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A. Rasseübersicht: Der Malteser auf einen Blick
Der Malteser ist eine Zwerghunderasse, bekannt für sein langes, seidig-weißes Fell, seinen freundlichen Ausdruck und seine anhängliche, oft fast klettverschlussartige Bindung zu seinen Menschen. Mit einem Gewicht von typischerweise 2–3 kg sind sie klein, aber lebhaft, verspielt und intelligent. Ihr Wesen ist in der Regel sanft und menschenbezogen, was sie zu beliebten Wohnungs- und Familienhunden macht.
– Größe: Zwergrasse (sehr klein)
– Lebensdauer: Üblicherweise 12–15 Jahre; manche leben bei guter Pflege sogar noch länger.
– Temperament: Zärtlich, gesellig, aufmerksam, kann etwas mitteilsam sein.
– Häufige Gesundheitsthemen: Zahnprobleme, Patellaluxation, Herzerkrankungen und Augenprobleme, mit einer gewissen Veranlagung zu bestimmten Krebsarten.
Im Vergleich zu einigen größeren Rassen stehen Malteser zwar nicht ganz oben auf den Listen des Krebsrisikos, aber wie die meisten reinrassigen Hunde sind sie... bei denen ein häufigeres Auftreten bestimmter Tumorarten vermutet wird. Ihre geringe Größe, ihre lange Lebenserwartung und bestimmte rassebedingte genetische Merkmale können Einfluss darauf haben, welche Krebsarten auftreten und wann.
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B. Tumor- und Krebsrisiken bei Malteserhunden
1. Mastzelltumoren (MCTs)
Mastzelltumore gehören zu den häufiger gemeldeten Hautkrebsarten bei kleinen Hunderassen, und auch Malteser können betroffen sein.
– Was Eigentümer bemerken könnten: Ein Hautknoten, der erhaben oder flach sein kann, manchmal rot oder juckend ist und dessen Größe oder Aussehen sich im Laufe der Zeit verändern kann.
– Warum Größe und Alter eine Rolle spielen: Bei kleinen, langlebigen Rassen wie dem Malteser können die Zellen über Jahre hinweg einem gewissen “Verschleiß” unterliegen, was die Wahrscheinlichkeit von Mutationen im Laufe der Zeit erhöht.
Während manche Mastzelltumore niedriggradig und gut behandelbar sind, können andere aggressiv verlaufen. Jede neu aufgetretene Beule oder Schwellung bei einem Malteser sollte von einem Tierarzt untersucht werden, anstatt sie zu Hause unbestimmt zu beobachten.
2. Mammatumoren (Brusttumoren)
Unkastrierte Malteserhündinnen oder Hündinnen, die erst später im Leben kastriert werden, können ein höheres Risiko für Mammatumoren aufweisen.
– Risikofaktoren:
– weiblich sein
– Nicht kastriert oder erst nach mehreren Läufigkeiten kastriert
– Fortgeschrittenes Alter
– Was Eigentümer sehen könnten: Feste Knoten oder Massen entlang der Brustdrüse am Bauch, manchmal in Gruppen; gelegentlich Rötung, Ulzeration oder Ausfluss im fortgeschrittenen Stadium.
Bei kleinen Hunderassen treten Mammatumoren recht häufig auf, und einige können bösartig sein. Eine Früherkennung ist deutlich einfacher, wenn Sie beim Bürsten regelmäßig mit den Händen über den Bauch Ihres Hundes streichen.
3. Mundhöhlentumoren
Kleine Hunderassen, darunter Malteser, leiden häufig unter Zahnengstand und Parodontitis. Chronische Entzündungen und eine schlechte Mundgesundheit werden generell mit einem höheren Risiko für Mundtumore bei Hunden in Verbindung gebracht.
– Mögliche Tumore: Melanom, Plattenepithelkarzinom, Fibrosarkom.
– Was Eigentümer bemerken könnten:
– Schwellung oder Geschwulst am Zahnfleisch, der Zunge oder dem Kiefer
– Mundgeruch, der schlimmer ist als “normaler Hundeatem”
– Speicheln, Futter fallen lassen oder Kauverweigerung.
Da Malteser anfällig für Zahnprobleme sind, ist es leicht, alle Probleme im Mundraum auf “schlechte Zähne” zurückzuführen, aber jede ungewöhnliche Veränderung im Mundraum erfordert einen Besuch beim Tierarzt.
4. Lymphom
Das Lymphom ist eine Krebserkrankung des Lymphsystems, die bei vielen Hunderassen vorkommt, auch bei kleinen Rassen wie dem Malteser.
– Allgemeine Merkmale:
– Kann sich als vergrößerte Lymphknoten äußern (zum Beispiel unter dem Kiefer, vor den Schultern, hinter den Knien)
– Kann auch innere Organe wie die Milz oder den Magen-Darm-Trakt betreffen.
– Risikofaktoren: Genetische Faktoren innerhalb der gesamten Hunde-Population, die Gesundheit des Immunsystems und das Alter könnten alle eine Rolle spielen, allerdings sind spezifische Daten, die sich ausschließlich auf Malteser beziehen, begrenzt.
5. Weichteilsarkome und andere Hauttumoren
Malteser können, wie viele ältere kleine Hunderassen, verschiedene Haut- und subkutane (unter der Haut liegende) Knoten entwickeln.
– Dies kann Folgendes umfassen:
– Gutartige Wucherungen (z. B. Lipome, Talgdrüsenadenome)
– Bösartige Weichteilsarkome
– Warum das wichtig ist: Gutartige und bösartige Tumore lassen sich nicht allein anhand ihres Aussehens zuverlässig unterscheiden. Aufgrund des Fells und der geringen Körpergröße des Maltesers können selbst kleine Tumore das Wohlbefinden, die Fellpflege oder die Beweglichkeit beeinträchtigen.
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C. Frühwarnzeichen, auf die Besitzer achten sollten
Das frühzeitige Erkennen von Tumor- oder Krebsanzeichen bei Ihrem Malteser kann die Behandlungsmöglichkeiten und -chancen deutlich verbessern. Da subtile Veränderungen bei einem kleinen, flauschigen Hund leicht zu übersehen sind, ist eine konsequente Beobachtung unerlässlich.
1. Neue oder sich verändernde Knoten
– Streicheln Sie Ihren Malteser wöchentlich beim Bürsten oder Kuscheln.
– Achten Sie auf Folgendes:
– Jede neue Beule oder Verdickung unter der Haut
– Knoten, die innerhalb von Tagen bis Wochen wachsen
– Veränderungen der Farbe, der Textur oder wenn die Haut aufreißt
– Wann Sie den Tierarzt anrufen sollten: Jede neu aufgetretene, wachsende, schmerzhafte oder geschwollene Schwellung sollte umgehend untersucht werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Schwellungen im Brustgewebe, in der Nähe von Lymphknoten oder im Mundbereich.
2. Gewichtsverlust und Appetitveränderungen
Bei einem so kleinen Hund können selbst geringfügige Veränderungen des Gewichts oder des Appetits von Bedeutung sein.
– Warnzeichen:
– Sie essen weniger oder werden wählerisch, obwohl sie vorher begeistert waren
– Gewichtsverlust trotz normaler oder nahezu normaler Ernährung
– Verstärkter Durst oder häufiger Harndrang (kann auch auf andere Erkrankungen hindeuten)
– Tipp für zu Hause: Wiegen Sie Ihren Malteser alle ein bis zwei Monate mit einer Babywaage oder indem Sie ihn auf eine Badezimmerwaage stellen. Notieren Sie die Werte in einem Notizbuch oder einer App.
3. Lethargie, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen
Malteser sind normalerweise fröhlich und drinnen recht aktiv. Wenn etwas nicht stimmt, können sie ruhiger oder weniger verspielt werden.
– Mögliche Anzeichen:
– Abneigung, auf Möbel zu springen oder Treppen zu steigen
– Hinken, Steifheit oder Jaulen beim Hochheben
– Mehr schlafen und weniger Zeit mit der Familie verbringen
– Diese Veränderungen können mit Gelenkproblemen, Herzerkrankungen oder anderen Krankheiten, nicht nur mit Krebs, zusammenhängen, aber sie sollten immer untersucht werden.
4. Blutungen, Husten oder andere besorgniserregende Symptome
Je nachdem, wo sich ein Tumor befindet, können die Anzeichen variieren:
– Mund oder Nase: Mundgeruch, Blutungen, Speichelfluss, Gesichtsschwellungen, Blutspucken
– Brust: Anhaltender Husten, beschleunigte oder angestrengte Atmung, verminderte Ausdauer, Ohnmachtsanfälle
– Verdauungstrakt: Erbrechen, Durchfall, schwarzer/teerartiger Stuhl, starkes Pressen beim Stuhlgang
– Harnwege: Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Blut im Urin, häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen
Suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf. wenn Sie plötzliche Atembeschwerden, starke Blutungen, Kollaps, Krampfanfälle oder starke Schmerzen bemerken.
5. Praktische Überwachungsroutine für maltesische Tierhalter
Führen Sie einmal im Monat einen kurzen “Von-Kopf-bis-Fuß”-Check Ihres Zuhauses durch:
1. Kopf und Gesicht: Untersuchen Sie Augen, Zahnfleisch, Zähne und die Haut unter den Lippen auf Knoten oder Farbveränderungen.
2. Hals und Körper: Tasten Sie Kiefer, Hals, Schultern und Rippen nach vergrößerten Lymphknoten oder Knoten ab.
3. Bauch- und Brustkette: Untersuchen Sie vorsichtig die gesamte Unterseite, insbesondere bei weiblichen Tieren.
4. Haut und Fell: Scheiteln Sie das Fell bei gutem Licht, um eventuelle Flecken, Wundstellen oder Beulen zu erkennen.
5. Verhalten: Fragen Sie sich, ob sich Ihr Energielevel, Ihr Appetit oder Ihre Toilettengewohnheiten im letzten Monat verändert haben.
Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn Sie etwas Neues oder Besorgniserregendes feststellen oder wenn Sie sich über das, was Sie sehen, nicht sicher sind.
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D. Überlegungen zur Pflege älterer Malteserhunde
Mit zunehmendem Alter steigt bei Maltesern das Risiko für viele Gesundheitsprobleme – darunter auch Tumore. Da sie eine langlebige Rasse sind, verbringen viele von ihnen mehrere Jahre als “Senioren”, typischerweise ab einem Alter von 8–10 Jahren.
Alterungsmuster bei Maltesern
Häufige altersbedingte Probleme sind:
– Herzkrankheiten (insbesondere degenerative Mitralklappenerkrankungen)
– Zahnerkrankungen
– Arthritis und Gelenkbeschwerden
– Veränderungen des Seh- und Hörvermögens
– Erhöhtes Auftreten gutartiger und bösartiger Wucherungen
Diese Erkrankungen können sich mit den Symptomen einer Krebserkrankung überschneiden oder deren Erkennung erschweren, weshalb regelmäßige tierärztliche Kontrollen so wichtig sind.
Ernährung und Körperzustand
Kleine Hunde können schnell an Gewicht zunehmen oder abnehmen, und beide Extreme können sich auf das Krebsrisiko und die allgemeine Widerstandsfähigkeit auswirken.
– Ziele:
– Halten Sie Ihren Malteser in einem schlanken, gesunden Körperzustand, bei dem die Rippen zwar leicht zu fühlen, aber nicht sichtbar sind.
– Wählen Sie eine hochwertige, altersgerechte Ernährung (oft eine Senioren- oder Erwachsenennahrung).
– Considerations:
– Zahnschonende Texturen oder Ernährung, wenn sie nur wenige Zähne haben.
– Passen Sie die Kalorienzufuhr an, wenn das Aktivitätsniveau mit zunehmendem Alter abnimmt.
– Besprechen Sie spezielle Seniorendiäten oder verschreibungspflichtige Diäten mit Ihrem Tierarzt, insbesondere wenn Ihr Hund Herz-, Nieren- oder Leberprobleme hat.
Anpassungen bei Bewegung und Aktivität
Auch im hohen Alter profitieren Malteser von regelmäßiger Bewegung.
– Gute Optionen:
– Kurze, häufige Spaziergänge
– Sanftes Indoor-Spiel
– Schonende Aktivitäten wie Schnüffelspaziergänge oder Intelligenzspielzeug
– Vermeiden Sie Überanstrengung, insbesondere wenn Ihr Hund an einer Herz- oder Atemwegserkrankung leidet. Müdigkeit, Husten oder die Weigerung, weiterzugehen, sollten ernst genommen werden.
Gelenkpflege und Schmerzbewusstsein
Kleine Hunde können Schmerzen gut verbergen.
– Achten Sie auf Folgendes:
– Zögern, auf die Couch oder das Bett zu springen
– Langsamer aufstehen nach dem Mittagsschlaf
– Abneigung gegen Berührungen in bestimmten Bereichen
Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die angemessene Schmerzkontrolle, Strategien zur Unterstützung der Gelenke und alle Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente – beginnen Sie niemals selbst mit der Schmerzmittelgabe, da einige Produkte für Menschen für Hunde giftig sind.
Gewichtskontrolle und Krebsrisiko
Übergewicht kann Gelenke, das Herz und andere Organe belasten und das Risiko oder den Verlauf einiger Krebsarten beeinflussen.
– Verwenden Sie abgemessene Mahlzeiten, nicht Futter zur freien Verfügung.
– Kalorienreiche Leckerlis einschränken; kleine, gesunde Alternativen oder sogar einen Teil des regulären Trockenfutters als Belohnung verwenden.
– Gewicht und Körperkonditionsbewertung bei jedem Tierarztbesuch erneut überprüfen.
Kontrolluntersuchungsintervalle und Vorsorgeuntersuchungen
Für einen älteren Malteser sollten Sie Folgendes in Betracht ziehen:
– Vorsorgeuntersuchungen: Mindestens alle 6 Monate
– Laborarbeit: Regelmäßige Blut- und Urinuntersuchungen zur Überwachung der Organfunktion
– Bildgebung: Röntgenaufnahmen oder Ultraschalluntersuchungen werden bei Bedarf aufgrund der Untersuchungsbefunde oder Symptome durchgeführt.
– Gezielte Kontrollen: Regelmäßige Munduntersuchungen, Brustuntersuchungen und Hautuntersuchungen
Regelmäßige Besuche geben Ihrem Tierarzt die Möglichkeit, Probleme frühzeitig zu erkennen und geeignete Diagnoseoptionen zu besprechen.
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E. Allgemeine Tumorprävention und Gesundheitsförderung
Kein Ansatz kann garantieren, dass ein Hund niemals an Krebs erkrankt, aber die Förderung der allgemeinen Gesundheit kann dazu beitragen, einige Risikofaktoren zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Gesundes Gewicht und guter Körperzustand
Einen schlanken Körper zu bewahren, ist eine der einfachsten und effektivsten Gesundheitsstrategien:
– Reduziert die Belastung von Gelenken und Herz
– Unterstützt bessere Mobilität und Energie
– Kann dem Körper helfen, Krankheiten oder Behandlungen besser zu bewältigen, falls sich Krebs entwickelt
Angemessene Ernährung und Flüssigkeitszufuhr
– Stellen Sie eine ausgewogene kommerzielle Ernährung die den AAFCO-Standards für die jeweilige Lebensphase Ihres Hundes entspricht, es sei denn, Ihr Tierarzt empfiehlt einen anderen Plan.
- Sicherstellen Süßwasser ist immer verfügbar – kleine Hunde können schnell austrocknen.
– Vermeiden Sie häufige Essensreste vom Tisch oder fettreiche “Menschenessen”, da diese Verdauungsbeschwerden verursachen und zu einer Gewichtszunahme führen können.
Wenn Sie sich für selbst zubereitete oder spezielle Diäten interessieren, arbeiten Sie mit einem Tierarzt oder einem zertifizierten Tierernährungswissenschaftler zusammen, um Nährstoffungleichgewichte zu vermeiden.
Regelmäßige körperliche Aktivität
Sportliche Betätigung fördert die Durchblutung, den Muskeltonus, die psychische Gesundheit und die Gewichtskontrolle.
– Auch kurze Spaziergänge täglich können einen Unterschied machen.
– Geistige Betätigung – Trainingsspiele, Futterpuzzles, Duftspiele – hält das Gehirn aktiv.
Passen Sie die Aktivität den Fähigkeiten Ihres Hundes an, insbesondere wenn er Herz- oder Gelenkprobleme hat, und konsultieren Sie Ihren Tierarzt bezüglich sicherer Intensität.
Minimierung von Umweltrisiken
Auch wenn noch nicht alle Umweltfaktoren vollständig verstanden sind, könnten einige Maßnahmen sinnvoll sein:
– Vermeiden Sie Tabakrauch Belichtung.
– Limit übermäßige Sonneneinstrahlung auf der Nase und bei hell pigmentierter Haut, insbesondere wenn Ihr Malteser Stellen mit dünnem Haar oder rosafarbener Haut hat.
- Speichern Haushaltschemikalien, Nagetiergifte und Rasenprodukte Sicher stellen und die Anweisungen auf dem Etikett sorgfältig befolgen.
Natürliche und integrative Unterstützung (mit Vorsicht anwenden)
Manche Tierhalter greifen auf Kräuter, Nahrungsergänzungsmittel oder integrative Wellness-Ansätze zurück, um die allgemeine Gesundheit zu unterstützen oder die tierärztliche Versorgung zu ergänzen.
– Zu den möglichen Optionen gehören:
– Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Gelenke
– Antioxidantienreiche Ernährung oder Zutaten
– Omega-3-Fettsäuren für das allgemeine Wohlbefinden (wenn angebracht)
- Stets Besprechen Sie jegliche Nahrungsergänzungsmittel oder Naturprodukte mit Ihrem Tierarzt. Vor Gebrauch. Einige können Wechselwirkungen mit Medikamenten hervorrufen oder für Hunde mit bestimmten Erkrankungen ungeeignet sein.
Zur Erinnerung: Es ist nicht erwiesen, dass Nahrungsergänzungsmittel Krebs heilen oder Operationen, Chemotherapie oder andere onkologische Behandlungen in der Veterinärmedizin ersetzen können.
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F. Integrative Medizin: Ergänzung, nicht Ersatz der Veterinärmedizin
Bei Maltesern mit Tumoren oder Krebs ziehen einige Familien zusätzlich zur Standardbehandlung ganzheitliche oder traditionelle Wellness-Ansätze in Betracht.
Beispiele hierfür sind:
– Sanfte Massage, Akupunktur oder Physiotherapie zur Förderung von Wohlbefinden und Beweglichkeit
– Von der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) inspirierte Strategien mit Fokus auf “Ausgleich” und Unterstützung der allgemeinen Vitalität
– Stressreduzierende Techniken wie vorhersehbare Routinen, ruhige Umgebungen und angemessene Beschäftigungsmöglichkeiten
Diese Ansätze lassen sich am besten wie folgt betrachten: unterstützend, Diese Maßnahmen heilen den Hund nicht. Sie können zwar bei manchen Hunden Linderung verschaffen, den Appetit anregen oder die allgemeine Widerstandsfähigkeit verbessern, sollten aber immer mit Ihrem Tierarzt oder einem Spezialisten für Veterinärmedizin abgestimmt werden. Entscheidungen über Operationen, Chemotherapie, Bestrahlung oder Palliativmedizin müssen in Absprache mit einem qualifizierten Tierarzt getroffen werden.
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Abschluss
Krebsrisiken bei Maltesern, frühe Tumorsymptome und häufige Krebsarten dieser Rasse lassen sich auf einen zentralen Punkt zurückführen: Eine informierte und aufmerksame Pflege gibt Ihrem kleinen Liebling die besten Chancen auf ein langes und komfortables Leben. Indem Sie die typischen Tumorarten bei Maltesern kennen, auf subtile Veränderungen wie Knoten, Appetit, Energie und Verhalten achten und Ihrem Hund im Alter eine fürsorgliche Pflege zukommen lassen, können Sie potenzielle Probleme frühzeitig erkennen. Regelmäßige Tierarztbesuche, offene Kommunikation mit Ihrem Tierarzt und eine rassespezifische Beobachtung bilden die Grundlage für die Gesundheit Ihres Maltesers im Alter.